Der Übertrag vom Seilspringen
auf die Sportart Schwimmen

Der Sommer steht vor der Tür und nach einer langen Phase des pandemiebedingten Lockdowns öffnen deutschlandweit die Schwimm- und Freibäder. Die Schwimmvereine dürfen endlich wieder ihre Mitglieder begrüßen und viele kleine Nichtschwimmer tummeln sich in den Schwimmkursen. Heute heben wir den Blick über den „Beckenrand“ und klären, was das Seilspringen mit der Sportart Schwimmen zu tun hat und wie das Eine, das Andere positiv beeinflussen kann.

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Wie vermutlich viele andere verbindet Ramona H. (Schwimmtrainerin) das Thema „Seilspringen“ mit ihrer Kindheit. Sie erinnert sich gerne daran zurück, wie sie als kleines Mädchen springend, hüpfend, spielend mit ihrem Springseil auf dem Schulhof unterwegs war. Im jungen Erwachsenenalter bekam das Seilspringen ergänzend einen gewissen „Coolnessfaktor“, was wohl an Kampfsportfilmen wie z.B. Rocky oder Karate Tiger lag.

Heute, losgelöst von den vielen bekannten Vorteilen wie z.B. Steigerung der Herz-Kreislauf-Ausdauer, Reduzierung des Körperfettanteils, Verbesserung der sportmotorischen Fähigkeit Koordination uvm., war sie nach einer Teilnahme an einem Seilspring Workshop sehr erstaunt, wie viele technische Elemente das Seilspringen vom Schwimmen enthält. Für sie war das Seilspringen vom Schwimmsport so ganz weit weg. Umso überraschter war sie, dass die Schnittmenge doch so immens hoch ist:

Kopfsteuerung

Der Kopf ist sowohl beim Schwimmen, als auch beim Seilspringen in einer neutralen Position (in Verlängerung der Wirbelsäule) und der Blick ist frei geradeaus. Eine schlechte Kopfsteuerung verursacht eine schlechte Wasserlage und damit einen höheren Widerstand beim Schwimmen. Tipp: Achte beim Seilspringen darauf, dass Du mit den Augen einen entfernten Punkt zwischen Augen- und Bauchnabelhöhe fixierst. Der Kopf selbst, bleibt dabei in einer geraden, neutralen Position.

Körperspannung

Der Rumpf (engl. Core), Oberschenkel, Gesäß und Waden sind sowohl beim Schwimmen, als auch beim Seilspringen leicht angespannt. Eine mangelnde Körperspannung, verursacht ebenfalls eine schlechte Wasserlage und damit einen höheren Widerstand beim Schwimmen. Der Oberkörper – insbesondere der Rumpf - hat beim Seilspringen eine weit unterschätzte Funktion. Immerhin verbindet der Rumpf die unteren Extremitäten (Beine mit Füßen) mit den oberen Extremitäten (Schultergürtel mit Armen mit Händen). Im Gegensatz zur Bauchmuskulatur sollten Brust-, Schulter- und Oberarmmuskulatur beim Seilspringen entspannt sein. Tipp: Kombiniere das Seilspringen mit der Körpergewichtsübung „Unterarmstütz“ (engl. Plank) um deinen Rumpf gezielt zu aktivieren und zu trainieren.

Toepointing

Beim Seilspringen werden neben der Hüfte und Knie auch der Fuß explosiv gestreckt (nach unten gedrückt) so dass die Zehen nach unten zeigen. Für die Landung wiederum sollten die Fußgelenke „locker und weich sein“, um den Sprung abzufedern. Genau wie beim Schwimmen (außer Brustschwimmen). Das hilft Ramona H. zu Folge vor allem Triathleten, weil diese bei nicht schwimmspezifischen Teilsportarten (Radfahren und Laufen) das Fußgelenk nicht strecken. Tipp: Achte beim Seilspringen darauf, dass Du mit einer Streckung im Fußgelenk aktiv vom Boden abspringst.

Footwork

Die unterschiedlichen Sprungtechniken beim Seilspringen verbessern die Motorik und die Koordination. Insbesondere beim sogenannten Double Under ist das Verhältnis zwischen Oberkörper und Unterkörper unterschiedlich. (2 Handumdrehungen = 1 Sprung). Ähnlich wie z.B. beim Kraulen oder Delfinstil, bei dem die Beine eine andere Frequenz haben (u.a. Kurzstrecke) , als die Arme. Tipp: Für mehr Spaß in deinem Springseiltraining und zur Verbesserung deiner Koordination integriere diese 11 besten Sprungtechniken in dein effektives Springseil-Workout.

Fazit

Seilspringen ist das etwas andere sportartspezifische Athletiktraining, welches man bis dato im Schwimmsport kaum als solches kennt. Es sollte nach der Meinung der Schwimmtrainerin Ramona H. deutlich mehr von Schwimmern und Schwimmtrainern angenommen und praktiziert werden, denn das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen ist enorm groß. Für Ramona H. sind die absolut entscheidenden Faktoren: Der Übertrag vom Seilspringen auf ihre Sportart Schwimmen ist extrem hoch, sie kann es überall praktizieren und zu guter Letzt macht es ihr irrsinnig viel Spaß.

 

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