So nicht!
Klassische Fehler beim Seilspringen

Seilspringen ist wie Fahrradfahren. Gerade am Anfang bedarf es etwas Unterstützung durch eine zweite Person oder durch Hilfsmittel, z.B. Stützräder. Mit der Zeit kann auf die Unterstützung verzichtet werden, man kann eigenständig Fahrrad fahren und verlernt es in der Regel nie wieder. Ähnlich verhält es sich beim Seilspringen. Du hast gerade mit dem Springseiltraining begonnen und es will überhaupt nicht klappen? Lass uns gemeinsam beginnen – wir unterstützen dich gerne! Wir haben die klassischen Fehler beim Seilspringen aufgelistet und geben dir Korrekturen an die Hand, wie du sie abstellen kannst.

Hör nicht auf!

Gerade am Anfang, wenn das Seilspringen nicht so gut klappt wie man es sich vorstellt, ist es schnell frustrierend. Gib nicht auf, denn Erfahrung ist die Summe aller Bruchlandungen! Finde erst einmal heraus, welchen der unten beschrieben Fehler du machst und versuche einen nach dem anderen zu korrigieren. TIPP: Trainiere die einzelnen Bewegungen, wie z.B. die Sprungtechnik, die Handgelenksrotationen oder die Körperhaltung erst einmal ohne Springseil und beobachte dich dabei in einem Spiegel. Du hast keinen Spiegel zur Verfügung? Dann filme dich mit deinem Handy oder frage deinen Trainingspartner um Hilfe. 

Barfuss oder Lackschuh?

Dass man zu Beginn seines Springseiltrainings an den Füßen hängen bleibt, das Springseil gegen die Oberschenkelrückseite peitscht oder, dass ein ordentlicher Muskelkater in den Unterschenkeln entsteht, ist vollkommen normal. KORREKTUR: Wir empfehlen dir, Sportschuhe mit leichter Dämpfung im Vorfuß zu tragen und auf einer dünnen Unterlage zu springen. Dies schont deine Gelenke und gleichzeitig die Litze deines Springseils. Leichte, anliegende Sportbekleidung schützt dich vor dem ein oder anderen ungewollten Kontakt mit dem Springseil. 

Hans guck in die Luft!

Der Klassiker unter den Fehlerbildern beim Seilspringen! Der Blick nach oben in den Himmel gerichtet, Landung auf dem vollen Fuß und die Arme weit nach außen sowie hinter die Körperachse gestreckt. KORREKTUR: Achte beim Seilspringen darauf, dass die Kopfhaltung neutral, der Blick gerade aus oder leicht auf den Boden gesenkt ist. Die Griffposition deines Springseils sollte sich zirka auf der Vorderseite der Hüfte befinden. Deine Hände und deine Griffe solltest du beim Springen immer in deinem „unteren Blickfeld“ sehen können. „Last but not least“ achte darauf, dass du beim Springen auf dem Vorfuß (Ballen) landest und nicht mit den Fersen den Boden berührst.

Schultern? Wieso Schultern!?

Ein Fehlerbild welches überwiegend der Männerwelt zuzuordnen ist! Sorry Jungs, ist aber so! Hier wird die Technik des Seilspringens oftmals mit der Kraft kompensiert, indem die Bewegung weniger aus den Handgelenken, als aus dem ganzen Arm kommt. Dabei werden die Arme weit von sich gestreckt, was einerseits unweigerlich dazu führt, dass die Muskulatur der Schultern schnell ermüdet und andererseits auch eine längere Einstellung des Springseils erfordert. KORREKTUR: Wie bereits beschrieben, sollte sich die Griffposition beim Seilspringen zirka auf der Vorderseite der Hüfte befinden. Achte darauf, dass du die Griffe ungefähr in dieser Position während dem Springen hältst. Die Griffe werden beim Springen in kreisförmigen Rotationen bewegt um das Springseil um den Körper zu „führen“. Die Bewegung kommt dabei aus den Handgelenken. Resultierend aus der neuen Positionierung der Griffe, sowie die Rotationstechnik aus den Handgelenken, ist eine Korrektur der Springseillänge erforderlich. Diese findest Du hier

Sei kein Esel und kein Delfin!

Ein häufiges Fehlerbild, insbesondere dann, wenn es sich um die Sprungtechnik „Double Under“ bzw. den „Doppeldurchschlag“ handelt ist entweder, dass die Unterschenkel nach hinten angeferst (Beugung im Kniegelenk) oder die Beine mit durchgestreckten Knien exzessiv nach vorne geworfen und dabei die Hüfte nach hinten gestreckt werden. KORREKTUR: Der korrekte Sprung kommt aus einer explosiven Dreifachstreckung der Sprung-, Knie- sowie Hüftgelenke. Achte darauf, dass dabei deine Rumpf- und Gesäßmuskulatur leicht angespannt sind und dass du vertikal nach oben springst. Übe die Sprungtechnik ohne Springseil für 10-20 Sprünge und aktiviere deine Rumpfmuskulatur indem du horizontal in den „Unterarmstütz“ bzw. in den „Plank hold“ gehst und diesen für 10 tiefe Atemzüge hältst.

Erfolg um jeden Preis!?

Nein, sicher nicht! Insbesondere dann, wenn mehrere der oben genannten Fehlerbilder in Kombination auftreten, wie z.B. die übertriebene Nutzung der Arme (große Kreise), eine suboptimale Sprungtechnik und Körperhaltung sowie unrhythmisches Springen. TIPP: Korrigiere in folgender Reihenfolge: Griffposition, Handgelenksrotationstechnik, Oberkörperhaltung, Sprungtechnik und Rhythmus. Starte etwas langsamer bei ca. 120 Umdrehungen pro Minute, was 2 Seilumdrehungen pro Sekunde entspricht. Um in einen gleichmäßigen Rhythmus zu kommen, empfehlen wir dir, immer dann, wenn das Springseil den Boden berührt, laut „Eins“ zu zählen.

 

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